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IN DER SÜDOSTSTEIRISCHEN THERMENREGION MARKTGEMEINDE HALBENRAIN |
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KlassenprogrammVon der zeichnung zum objekt(mit armen materialien)Bei null beginnen und wenn möglich eine entdeckung machen. In der kunst geht es nicht nur um kunst ,es geht um unser leben- und leben heißt loslassen, um offen zu sein für neues. Kunst ist in form gebrachte forderung nach unmölichem sagt a. camus und ich muß die kunst anfassen sagt i.strawinsky. Wir sind geworfen darum müssen wir entwerfen, behaupte ich. So wird das klassenprogramm oft von kultursprüchen durchzogen. Zu beginn steht das tanzen auf dem papier, finger und körperübungen mit allen grafischen mitteln,als lockerndes aufwärmen, auf dem programm. Wir probieren das loslasszeichnen auch linkshändig ,blind, bauen hindernisse ein, oder machen zeichenmaschinen um vom eingefahrenen kunstgetue wegzukommen und auf was neues zu stossen. Basteln,wagen, verlernen,umbauen, körperformen, riskieren um unbekanntes zu entdecken. In spielerischem ernst und ernsthaftem spiel wird aufs papier losgegangen z. b. zeichnen, falten, knittern, reißen, schneiden, klappen, kleben und bauen, alles ist möglich-strukturen, gestische kritzeleien, naturnahkeiten, linienstrichexzesse, frottagen, collagen, gebilde,urformen in neuen räumen... In gemeinsamen diskussionen wird kritisch besprochen und urteilskraft gestärkt. Den armen materialien (schachteln, pappe, papier, draht, pappmache, holz, gips, fundstücke,) wird auf eigene weise leben eingehaucht. Nach experimentelen anfängen gelangen wir zu planvollem gestalten. Die ökonomie der mittel, die reduktion der dinge auf ihre wesenheit und die suche nach eigenem im andersartigen sind auch im auge zu behalten. An einem tag werden körper- und hautanhängsel aus papier oder anderen stofflichkeiten gebastelt (gehäuse und behältnisse), Und in einer gemeinsamen aussenperformance „aufgeführt“, ein andermal wird z. b. nur geschrieben (formale und inhaltsaktuelle Schriftbilder) die technik des papierformabnehmens (häuten) ist auch ein thema. (kaschieren mit kleister) Ob menschen, tiere, dinger, fliegende trümmer oder gerüste, gerippe und hautkörper,; schwer, leicht oder schwebend; skulpturale irritationen (auch im öffentlichen raum), körperliche interventionen oder gruppenkonstruktionen, du entscheidest, wo es mit deinem erfindungsgeist lang geht. Mitzubringen ist zeichen- und bastelmaterial und werkzeug aller art, das meiste kann man auch vorort erwerben Oder ausleihen....nicht vergessen ist gute laune. Wir freuen uns auf euch! „bildhauerei ist zu- oder abnehmen von volumen“ (wurm) . Sprachen: Deutsch, Englisch
Tone FinkGeboren am 1. Januar 1944 in Schwarzenberg, Vorarlberg, Österreich. Lehrauftrag an der internationalen Sommerakademie für bildende Künste in Salzburg. Zeichner, Maler, Objektemacher, Performance- und Filmkünstler. Einzelausstellungen (Auswahl)Albertina, Secession und Museum moderner Kunst in Wien; Rupertinum, Künstlerhaus, Galerie im Traklhaus, Galerien Ropac und Academia in Salzburg; Kulturhaus in Graz; Künstlerhaus Thurn und Taxis in Bregenz; Kunstvereine in Bregenz, Heidelberg, Unna und Flensburg; Folkwang Museum, Essen; Bodenseemuseum in Friedrichshafen; Neue Galerie der Stadt Linz; Museumsgalerie Bozen; Galerie Nothelfer, Berlin; Galerie Holtmann, Köln; Stampa, Basel; Galerie Lang,Wien; Galerie Heike Curtze, Wien Gallery Ishikawa, Tokio; Gallery Aoi, Nagoya; C. Art Galerie, Dornbirn; Galerie am Lindenplatz, Vaduz; Kunsthaus Bregenz, Vorarlberg; MAK-NITE und Textilausstellung, Wien usw. Bücher (Auswahl)„Zwischen den Bildern", Edition Splitter Wien; „Sehstücke" und
„Strichfindlinge", Rainerverlag Berlin; „PandÄmonium" und
„Maikäferdompteur", Edition Freibord Wien und Nothelfer Berlin;
„Telefonbuch", Museum mod. Kunst Wien; „Zeitrisse", Albertina Wien;
„Machart" und „Tone Fink"(Bregenzer Kunstverein) Triton Verlag Wien;
„Weissbleich", „Arbeiten auf Papier", „Weiss Heute" und „Skulpturale
Bilder", Verlag der Apfel Wien; Kunstfilme (Auswahl):„Narrohut"; "Katijubato;" „Aus der Luft gegriffen"; „Fliegenfängerfahnen"; „Falter 4"; „Was das Zeug hält"; „Roll Over"(Biennale Kairo); Zahlreiche Aktionen und Performances bei internationalen Festivals, wie z. B. beim Steirischen Herbst, bei den Bregenzer Festspielen, den Wiener Festwochen, Münchner Filmfest, Kindermuseum Wien, Graz 2003, Quadriennale, Prag 2003 1998/99 Biennale in Kairo 2005 Biennale in Peking 2006 "artone" pattern-Muster zwischen Kunst und Mode im MAK, Wien und mak-nite, "paperporn mit Hockthronobjektornament" 2007 Gruppenausstellung in Tulln, Minoritenkloster „kunst der verführung"
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