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IN DER SÜDOSTSTEIRISCHEN THERMENREGION MARKTGEMEINDE HALBENRAIN |
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KlassenprogrammDie Erarbeitung einer Reihe von Bildern, die jeder Teilnehmer, entsprechend seinem künstlerischen Temperament zeichnet oder malt, ist sichtbares Ziel des Kurses. Aus Erfahrung ist bekannt, dass solche Bilder am besten gelingen, wenn alle Kursteilnehmer am gleichen Problem, zur gleichen Zeit, mit dem gleichen Material arbeiten. Das Problem betrifft die ungegenständliche Gestaltung. Das unsichtbare Ziel des Kurses ist die Entwicklung und Ermutigung der individuellen Ausdrucksfähigkeit vom einfachen Strich bis zum Bild. An Zeit stehen 10 Arbeitstage zur Verfügung. Das Arbeitsmaterial besteht aus Packpapier von etwa 1x2 m Fläche, Tapetenkleister, Acrylharzleim, Farbpigmenten der Erdfarbenskala, Zeichenkohle, Rund- und Flachpinsel. Handelsübliche Öl-, Acryl- und Plakatfarben oder sonstige künstlerische Malmittel werden vermieden. Bindemittel und Farbpigmente sowie Packpapier sind in der Akademie erwerbbar, es ist je nach Bedarf mit Euro 25,- bis 40,- pro Woche zu rechnen. Die tägliche fortschreitende Motivation wird in Form von Arbeitsgesprächen mit Giselbert erreicht. Hoke wird von Erhard Schütze begleitet. In diesem Kurs ist jeder willkommen, dem die künstlerische Arbeit bekannt ist oder der sie kennen lernen möchte, unabhängig von Alter und Vorbildung. Co-Dozent Erhard Schütze Assistent Reinhard Niedermüller Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch
Prof. Giselbert Hoke 1927 in Warnsdorf, Nordböhmen, geboren; Verlust des rechten Armes im 2. Weltkrieg; Studium an der Akademie in Wien bei Robin C. Andersen sowie an der Universität in Wien; 1949 – 54 Wettbewerb – Fresken in Klagenfurt, Hauptbahnhof; 1953 – 54 Paris (Stipendium); 1956 Fertigstellung der Bahnhofsfresken, dann Volksaufstand gegen die Fresken, Exil in Wien bis 1961; 1962 Erwerb des Schlosses Saager in Kärnten, 1. Ausstellung „Galerie 61”, Klagenfurt; 1974 erster Aufenthalt in Peru (weitere folgen) und Berufung als Professor an die Universität Graz; Leitung der Fakultät für Architektur; 1976 Baubeginn des Werkhauses (fertig 1998); 1979 Berufung als Lehrer an die internationale Sommerakademie Salzburg; seit 1999 Führung der HOKE-SCHULE an der internationalen Sommerakademie für bildende Kunst „Hortus Niger”, Halbenrain/Steiermark; seit 1980 lebt und arbeitet er in der Toskana, in Spanien und im Werkhaus in Grafenstein in Kärnten. Werke (Auswahl):Fresken: Wiener Staatsoper, Bahnhof Klagenfurt, Christkönigskirche Gloggnitz, , 1994Pädagogische Akademie der Diözese Linz,.… Glasarbeiten: Neue Matzleinsdorfer Kirche in Wien 5, Krematorium Wien-Simmering, Bartholomäuskirche Köln-Bickendorf, 12 Apostel-Kirche Augsburg, Liebfrauenkirche Frankfurt-Oberusel,… Emailarbeiten: UNO-City Wien, Werkhaus Saager, Festung Montalcino (Italien), LKH Villach,… Tapisserien, Gouachen, Frauenstudien, Landschaftszyklen Literatur (Auswahl): W. Schmied, G. Hoke, 1983; G. Hoke, Ein Österreicher in Europa 1994 Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im internationalen Raum |
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