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IN DER SÜDOSTSTEIRISCHEN THERMENREGION MARKTGEMEINDE HALBENRAIN |
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KlassenprogrammEine erweiterte Malerei- Praxis bringt Unterschiedliches sinnvoll zusammen, lässt Grenzen erweitern und überschreiten. Künstlerische Ideen fördern, ihre Hervorbringung unterstützen. Hilfestellung und Rat bei der malerischen Umsetzung erfahren. Im Seminar konzentrieren wir uns auf die Eigenschaften der malerischen Mittel, ihrem Verwandlungspotential wie ihrer Sinnlichkeit. Ausgangspunkt der gemeinsamen Beschäftigung ist die experimentelle Gestaltung emotionaler Farbräume und abstrakter Materialfelder. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Vielfalt der Möglichkeiten unterschiedlicher malerischer Techniken gelegt, vor allem Techniken der Farbabmischung, dem Umgang mit Materialien, der Farben, auch aus der Natur, Pinseln, Spachteln und zusätzlichen Behelfs-Gegenständen. Der Umgang mit den malerischen Techniken wird vertiefend erklärt. Dieses Gemisch aus Farben, Pigmenten und Sanden dient im Seminar der diffizilen Darstellung menschlichen Spürens. Körperliche Abbilder wie Gegenständliches kann in das Farbgemisch integriert und kombiniert werden. So wird für jene, die das wollen, die Möglichkeit des Zeitweisen Arbeitens mit einem Modell angeboten. Technische Basis sind Farbpigmente gebunden mit Acrylbinder, aber prinzipiell sind alle malerischen Techniken und Materialien möglich.
Mitzubringen sind größere Kartons, Leinwände, Grundierfarbe, Farbpigmente, Acrylbinder und -Farben. Weiters alle malerischen und auch nicht malerischen Materialien, mit denen man gestalten möchte.
Anfänger sind herzlich willkommen.
Kremsmayers Seminar macht unbedeutendes bedeutend, unsichtbares sichtbar. Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch
Hermann Kremsmayerin Salzburg geboren, lebt in Wien 1997 bis 2007 Lehrauftrag für Malerei an der Universität Mozarteum in Salzburg, seit 2000 Lehrauftrag an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst „Hortus Niger“ Halbenrain/Stmk.
Die umfassende künstlerische Tätigkeit des europäischen Künstlers Hermann Kremsmayer zeigt sich seit 1978 in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen, Wandgestaltungen, Büchern und Theaterprojekten.
Malerei, die Widersprüchliches glaubwürdig in seiner Simultanität wiedergibt und deren Geheimnis sich im einzelnen Menschen erschließt.
Studien bei Max Weiler in Wien oder Antoni Tapies in Spanien, weitere Aufenthalte in Paris, New Mexico und New York. Die Anregungen aus seinen intensiven Studien der Kunstgeschichte haben Kremsmayer zu einer Arbeitsweise geführt, in der er kühn anmutende Materialkombinationen auf der Basis profunder Maltechnik entwickeln konnte. Mit ambivalenten Bildräumen ist die Bühne für die dort auftretenden Menschen bereitet. Sie sind mit dem Hintergrund wie verwachsen, manchmal auch von ihm abgelöst. Meist können wir sie beobachten, wie sie sich nackt durch die Farbnebel und -Krusten arbeiten. Kremsmayer dehnt seine Malerei in alle poetischen Richtungen aus, sei es hin zum bewegten Bild des Mediums Film, sei es hin zum Theater oder zur Architektur. |
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